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Platz vier und sieben für Bammentals Mannschaften beim Ligafinale
Unsere beiden Mannschaften im Pflicht-Kür-Turnen fuhren am Sonntag den 22.01. zu ihren jeweiligen Ligafinalkämpfen 2011 nach Walldorf. Da der Kampf um den Titel kein Thema mehr war, konzentrierten wir uns auf die Platzierungswettkämpfe, die über das Startrecht in der Ligasaison 2012 entschieden.
Am Vormittag in der Gauklasse A turnte sich unsere Mannschaft auf den vierten Rang und klopft damit an die Tür in die badische Regioliga. Fast komplett angetreten konnten wir uns gegenüber der Hinrunde steigern und auch mit den vor uns platzierten Teams einigermaßen mithalten.
133,85 geturnte Punkte waren eine verdiente Steigerung, bei stabileren und konstruktiveren Bodenübungen wäre sogar die Bronzemedaille möglich gewesen. Beim Sprung brachten wir zwei Zwölfernoten von Johanna Cipolloni und Inka Zimmer in die Wertung, am Stufenbarren turnten Inka Zimmer und Katherina Döbler Elferwertungen und auf dem Schwebebalken waren Inka Zimmer und Elena Auer unsre fleißigsten Punktesammlerinnen. Nach drei Geräten lagen wir nur 0,4 Punkte hinter der drittplatzierten SG Nussloch. Der am Boden geturnte Elferschnitt reichte dann aber nicht Nussloch noch zu verdrängen. In den nächsten Trainingswochen müssen nun neue Elemente angegangen werden, insbesondere wenn der Aufstieg klappen wird. Die Mannschaft ging in Walldorf mit Inka Zimmer (45,85 P.), Johanna Cipolloni (43,15 P.), Elena Auer (42,95 P.), Katherina Döbler (42,85 P.) und Paulina Heid (42,10 P.) an den Start.
Unsere zweite Mannschaft konnte in der Gauklass B erstmals mit acht Turnerinnen antreten, so dass nicht alle Mädchen alle vier Geräte turnen mussten. Dieser „Luxus" ermöglichte der Mannschaft eine deutliche Leistungssteigerung und die 131,75 geturnten Punkte garantieren den Klassenerhalt. Unsere wichtigsten Punktesammlerinnen waren erwartungsgemäß Freya Krotz (45,00 P.) und Svenja Wirtherle (43,80 P.). Die anderen Mädchen kamen nur an zwei oder drei Geräten zum Einsatz. Unser Rückstand zu den Plätzen vier bis sechs bewegte sich im Bereich von 1,5 Punkten. Deutlich wurde einmal mehr, dass unseren Nachwuchsturnerinnen einfach noch die Stabilität und Sauberkeit im Übungsvortrag fehlt und das Leistungsniveau noch recht schwankend ist, was nur durch intensives Training behoben werden kann. Annika Spiergath turnte ihre bisher besten Übungen am Stufenbarren und auf dem Schwebebalken. Neele Slawinski sprang ihren ersten Handstützüberschlag im Wettkampf und Birte Krotz brachte ihre Kürübung sehr gut über die Bodenfläche. Ferner turnten Franziska Ehret, Theresa Hähnel und Sabine Ruppert in der Mannschaft.
Viel Zeit zum Luftholen bleibt leider nicht, denn am 6. Februar müssen fast alle Turnerinnen bei „Jugend trainiert für Olympia" in ihren Schulmannschaften an die Geräte. Dann gilt es gleich für die Gaubestenkämpfe im März neue Pflichtübungen einzuüben und neue Elemente zu erlernen. |